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Nachbericht

Nachbericht 13. TAGebuch Slam, 18. Jänner 2015

Liebes Tagebuch,

am Sonntag war wieder TAGebuch Slam im TAG, was für ein Abend. Das Publikum war von Beginn an auf meiner Seite. „Ein wunderbares Publikum“, sehr gut drauf, viele Lacher und ich habe meine silbernen Glitterschuhe ausgeführt, die haben zu einigen Gästebucheinträgen geführt. 

Davor war es total stressig, weil mir noch kurzfristig eine Teilnehmerin abgesagt hat. Aber irgendwie habe ich es dann doch wieder geschafft, dass wir am Abend vollständig waren, das heißt 6 TeilnehmerInnen (Jahrgang 1939 – 1990). Gewonnen hat Lore, die hat am Vorabend ihr Tagebuch aus den 50igern gefunden. Sie war so super! So genial, dass sie das Tagebuch wiedergefunden hat und uns aufgeklärt: „blaue Flecken = Schmusfleck“.

Nach dem Slam hat mich ein Besucher angesprochen, aus der Schweiz, der hat extra seinen Aufenthalt in Wien nach dem TAGebuch Slam geplant, unglaublich. Er hat davon in der NZZ gelesen, wusste gar nicht, dass die über mich berichtet haben. Nun sind wir also auch über die Grenzen mit dem Format bekannt, das hat mich besonders gefreut und ich musste nach dem Slam noch ausgiebig feiern. Das habe ich dann am nächsten Tag zwar ziemlich gespürt, aber das wars wert und ich bereue nichts, non, je ne regrette rien!

In zwei Wochen ist bereits der Feber Termin, da muss ich mich nun auf die Hinterfüße stellen, damit ich TeilnehmerInnen finde.

Ach ja, hier noch ein paar Zitate:

“Ich leiste mir, was ich will – ich liebe Luxus!“
„Wir können die Zeit zwar nicht anhalten, aber wir können die Uhren auseinander schrauben.“
„Danach sind wir ÖVP Plakate bemalen gegangen, FPÖ haben wir leider nicht gefunden.“
„Das Liebesleben kann echt Scheiße sein.“
„Maskenfrau, sag mir, wer ich bin und lass mich ich selbst werden.“
„Die Gelegenheit kommt nie wieder. In der Blühte meines Lebens, die Kärtner würden das nie zulassen, aber die komischen Deutschen.“
„Pro Stunde denke ich 2-3 mal an ihn.“
„Der ganze Ort hat gemeint, unsere Familie ist jetzt pleite.“
„Ich sitz wie vor einem Naturwunder – genau der Richtige für meine Mutter.”

Bis bald.

Deine Diana

 
"Liebes Tagebuch,..." in der NZZ

"Liebes Tagebuch,..." in der NZZ

Nachbericht 11.+12. TAGebuch Slam, 21.+22. Dezember 2014

Liebes Tagebuch,

vor Weihnachten noch zwei Termine zu machen, war zwar recht riskant, aber es hat gut geklappt. Es kamen wieder genügend ZuseherInnen und ich hatte trotz extremen Schnupfen und Husten meinen Spaß. 

Ach, was für ein Jahr, ein gutes Jahr. Ich bin schon gespannt, was 2015 bringt.

Bis im neuen Jahr dann.

Deine Diana

Nachbericht: 10. TAGebuch Slam, 30. November 2014

Liebes Tagebuch,

ich kann gar nicht mehr ohne TAGebuch Slam, so viel steht fest. Aber es geht nicht nur mir so ;-)) Habe gestern wieder einen tollen Abend gehabt, es waren so schöne Beiträge, ganz tolle Kandidatinnen und ich musste sehr viel lachen, auch das Publikum. 

Hier ein paar Zitate vom gestrigen Abend:

“So langsam mag ich Patrick lieber als Daniel.“
„Ich bin ja erst 11, aber morgen bin ich 12.“
„Wo sie logiert – ich habe keine Ahnung – das Schwein.“
„Ich brauche dich, aber ich bekomme dich nicht, du weißt nur, dass ich dich kenne.“
„Ich bin eher feurig und ich will einen Freund mit Moped.“
„Ich möchte so gerne mit Christoph schlafen, ich warte bis der Andrang weniger ist.“
„Die Susi wird jetzt zum Arzt gehen – Pille!“
„Ich habe seit gestern das sehr starke Bedürfnis ein Mann zu sein.“
„Wir gaben uns der Schmuserei hin: Mund auf, Zunge rein, Speichel - nass.“
„Ich war machtlos, es war geil!“
„Sie hat mir Mut zugesprochen, ich kann ruhig 3 Freunde gleichzeitig haben.”

Kannst du mich nun verstehen? Ach bin ich froh, dass ich vor Weihnachten noch zwei Termine habe und ich bin schon sehr gespannt, was wir dann wieder alles zu hören bekommen.

Schöne Adventszeit.

Alles Liebe,

Diana

P.S.: Habe heute schon das erste Türl von meinem Adventskalender geöffnet, ein Schokobär war drinnen.

Nachbericht 9. TAGebuch Slam, 09.11.2014

Liebes Tagebuch,

was für ein Abend!

Ich bin noch immer ganz gerührt, begeistert und überhaupt hin und weg.

Dieses Mal war alles wie früher, d.h. ohne Kameras, wie ich es gewohnt bin. Das bedeutete zwar auch viel mehr Stress für mich, aber wie immer alles vergessen, sobald die ersten Lesenden am Start waren.

6 KandidatInnen, 1 Kandidat, ein Altersunterschied von 74 (!) Jahren. Du fragst dich nun, wie sich das ausgeht? Die jüngste TeilnehmerIn war 15 und schreibt schon seit sie 7 ist Tagebuch und der Älteste war 89 (!!!) Jahre. Unglaublich! Er hat sich wie folgt beschrieben: „ Mein Beruf war Schriftsetzer- den Beruf gibt es nicht mehr, mich schon noch.“ Freddy aus Ottakring begeisterte uns alle und holte sich das Siegergeld von 1000 Schilling. Er nahm uns mit auf eine Zeitreise. Geschichten aus dem Krieg, Mutterliebe und seine erste große Liebe, die dann auch seine Frau wurde. Was für Geschichten! Man hätte ihm noch viele Stunden lauschen können … Und man wünscht sich, auch so fit und lebensfroh, wie er zu bleiben. Welch eine Begegnung! Vielen Dank für diesen schönen Moment.

Hier noch ein paar weitere Zitate der anderen Teilnehmerinnen, die auch unglaublich toll waren:

“Besser Durchschnittsheld, als gar kein Held.“

„Ich mag die Vorhänge nicht, sie mögen mich auch nicht.“

„Ich liebe Florian (Flo), er ist sehr lustig.“

„Ich hatte ein Magnetgefühl bei Paul.“

„Sie war Linkshänderin und heißt Antje.“

„Ich musste mir dieses Wochenende ordentlich die Birne wegsaufen.“

„Liebes Tagebuch, ich bin inzwischen 11 Jahre alt, erwachsener und reifer.“

„Wie ein Blitz durchfuhr es mich, das ist doch meine Mutter!“

“Die Haare habe ich mir auch gewaschen.“

„Evelyn – ein schrecklicher Name, die hässliche Form von Eva.”

Es war wieder so schööööööööööööööööööööööön. Freu mich auf das nächste Mal.

Machs gut. Deine Diana

Nachbericht: TAGebuch Slam 7

Liebes TAGebuch,

und wieder so ein toller Abend gestern. Ich habe einen Lachmuskelkater. Ein Zuschauer musste sogar den Saal verlassen, weil er sich zuvor eine Rippe gebrochen hatte und so viel gelacht hat, dass er einfach nicht mehr konnte – ernsthaft. Ich habe von meinem Zahnspangenkuss erzählt, mir war das ja so peinlich. Alle TeilnehmerInnen waren wieder richtig super.

Hier ein paar Kostproben:

 „Ich konnte seinen Penis spüren, durch die Hose, es war wirklich geil.“

„Und 500 m von mir fern tobt das volle Leben – ich hasse ihn.“ 

„Bin zusammen mit Alex im Bett gelegen, aber nicht schlecht denken.“

„Heute war wieder mal ein besonderer Tag.“

„Boys entwickeln sich eher rückwärts, als vorwärts.“

„Am Freitag bin ich nach dem Chorausflug ins Klo gegangen.“

„Ich habe mit meinem neuen Duschgel geduscht.“

„Ich hatte gerade Sex mit dem Ernst, es ist zum Speiben.“

„Der Papa von der Brigitta ist in eine Schmuggelaffäre verwickelt oder die Kronen Zeitung hat einen Blödsinn geschrieben.“

„Dieser Schmerz! Ich konnte ihn fühlen!“

Am Ende des Abends haben mich mehrere Leute angeredet, dass sie es bereuen, nicht Tagebuch geschrieben zu haben, das kann man ja ändern und damit beginnen.

Ich bin so froh, dass ich in zwei Wochen nochmals einen TAGebuch Slam habe, danach geht’s ja ab in die Sommerpause.

Mach es gut.

Bis bald.

Deine *Diana*