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Nachbericht_8. Tagebuch Slam_Baden_26.04.2018

„Der Andi hat mir zum 3. Monatstag meine Lieblingszahnpasta und eine Babyseife geschenkt, weil ich die so gerne habe. Ich kann echt froh sein, dass ich ihn habe und mein Moped.“

Liebes Tagebuch,

ich habe so einen Bauchmuskelkater, ich sage es dir. Was haben wir gestern gelacht. Ja, ich weiß, es wird immer viel gelacht, aber dieses Mal, das kannst du dir nicht vorstellen, durchgehend. Schau dir mal das Beweisfoto an, das zeigt es am Besten.

Meine 4 Held*innen, Jahrgänge: 1954, 1965, 1988, 1989. 45 Jahre Altersunterschied. 1. Tagebucheintrag: 8, 10, 13 und 17 Jahren. 3 schreiben noch Tagebuch. 

Du fragst dich, warum wir gestern so viel gelacht haben? Weil die Tagebucheinträge sehr unterschiedlich und genial waren und vor allem, weil im Publikum einige waren, die in einem Tagebuch vorkamen (wobei ein Bestimmter damals ein Problem beim Kommen hatte ;-))  Ich habe IHN ständig beobachtet und seine Gesichtsausdrücke waren herrlich, ich habe mich so amüsiert und auch all die Anderen, vor allem sein bester Freund, der ging vielleicht ab ...

Und ich werde nie wieder in meinem Leben normal eine Karotte essen können, so langsam wird es schwierig, weil Pfirsich geht auch nicht mehr, seid ich den Film „Call me by your name gesehen habe“. 

DANKE AN: Michael, Edith, Elisabeth und die Siegerin: Patricia (Andi ;-))

Natürlich habe ich für dich wieder ein paar Sager festgehalten:

„Ich war in ihn verliebt, daran bestand kein Zweifel. Wenn ich nur älter wäre oder größer. Außerdem habe ich keinen Busen, den BH von meiner großen Schwester muss ich mir ausstopfen.“

„Seine Stimme klang wie eine Glocke.“

„Dann fühlte ich ein Lippenpaar an meinem Mund, eine fremde Zunge öffnete meinen Mund.“

„Ich bin darauf gekommen, dass die Schule nicht das Wichtigste ist.“

„Ich habe ihm klar gemacht, dass er mir nicht böse sein soll, wenn ich mal jemand anderen finde.“

„Ich glaube, es merkt niemand, dass ich ihm nachrenne, denn das mache ich nur innerlich und unauffällig.“

„Liebes Tagebuch, geht es dir auch so, dass du nur an ein Lied denken kannst?“

„Liebes Tagebuch, mir geht es schlecht. Weißt du wieso? Nein? Weil Nicole ein Handy hat und ich nicht.“

„Ich höre besser auf mit dem Schreiben, weil sonst zerreise ich dich noch.“

„Ich bin zur Zeit verliebt, in einen sau unerreichbaren Typen, in den Andi aus der 7b.“

„Ich mein, ich lerne nie so geile Typen kennen und mein Hase ist auch krank?“

„Also, die Klasse ist zum Scheißen (wieder einmal).“

„Ich denke so viel an den Andi, ich weiß einfach nicht warum. Es ist einfach hoffnungslos. Shit.“

„Ich bin mal wieder nicht so brav, wie ich mir das vorgestellt habe.“

„Gestern bin ich zum 1x mit Beni richtig ins Gespräch gekommen. Wir haben uns saugut verstanden.“

„Margith konnte es sich nicht verkneifen auf Robert näher einzugehen (kitzeln + schmieren).“

„Das mit den Drogen ist gar nicht wahr. Er wollte nur auffallen, blöd nicht?“

„Was soll ich sagen, es ist nicht das, was ich erwartet hatte.“

„Ich habe schöne Augen hat er gesagt und er hat es wirklich auf meine Augen bezogen.“

„Ich finde ihn sauleiwand, aber ich steh nicht auf ihn, weil er ist kleiner wie ich.“

„Mittlerweile bin ich schon ein Monat mit Andi zusammen und eigentlich bin ich recht glücklich mit ihm.“

„Er ist so besessen von Zügen. Das ist ein Wahnsinn. Ich drück das echt nimmer durch. Ich mein, Züge sind ihm wichtiger, als ich! Ich find, er übertreibt, er ist einfach so nach Payerbach-Reichenau gefahren und hat dort 1 1/2 Stunden fotografiert. Das ist doch nicht normal oder? Aber ich bin trotzdem froh, dass ich ihn habe.“

Hast du auch so viel lachen müssen?

Ich freu mich schon auf das nächste Mal in Baden.

Bis dahin, genieße ich die Sonne. Ach ja und ich hoffe, dass die Leute trotzdem ins Kino gehen ;-)) 

Bussi.

Deine *Diana*

Nachbericht, 53. TAGebuch Slam_23.04.2018

Ich liebe ihn, aber er ist so ein verdammtes Arschloch.“

Liebes Tagebuch,

ich habe dir ja noch gar nicht von Montag erzählt. Das war echt ein gelungener TAGebuch Slam, super Teilnehmer*innen, tolles Publikum und viel gelacht, miteinander und nicht übereinander. 

48 Jahre Altersunterschied (1946-1994), 3 schreiben noch Tagebuch, 1. Tagebucheintrag war mit 8, 11, 14 und 16 Jahren. 3 haben das 1. Tagebuch vom Christkindl bekommen und einer hat es sich selbst gekauft. Aufgewachsen sind die Tagebuch Schreiber*innen 2 in Wien, Kärnten und Deutschland. Danke an Alexander, Elisabeth, Nadine und Gratulation an die Siegerin Constanze!

Natürlich habe ich für dich wieder fleißig mitgeschrieben:

Ganz ehrlich, ich sah unübertrefflich gut aus.“

„Ich fragte ihn, ob er mich jemals betrügen würde. Erster sagte er nein, dann vielleicht.“

„Als ich ihn sah, da merkte ich, dass ich dieses Arschloch noch immer liebe.“

„Eigentlich war in der Italienwoche absolutes Alkoholverbot, aber so viel gesoffen wie dort habe ich noch nie.“

„Die Alex und ich vertragen Weißwein körperlich nicht.“

„Am Schöpfwerk steigt die Nachfrage an mir, das merke ich an den Blicken.“

„Ich wage gar nicht, das ganze Drama zu beschreiben. Ich traue es mich gar nicht zu beschreiben, nur mit Überwindung schaffe ich es. Susi ist großartig.“

„Es geht jetzt abwärts mit mir.“

„Mit der Zeit wird mir klar, dass ich sie geliebt haben muss.“

„Ich bin total verknallt. Übers Wochenende ist die ganze Verknalltheit aufgefrischt.“

„Der Alex redet schon seit 2 Wochen nichts mehr mit mir. Ich finde meine Oberschenkel urdick. Vielleicht mag er mich deshalb nicht?“

„Der Alex schießt mich manchmal mit Folienkugeln ab, voll süß.“

„Alle Mädchen in unserer Klasse finden, dass wir gut zusammen passen würden.“

„Baaaahhhh, sein Profilfoto ist so süß, ich habe es ausgedruckt.“

„Es gab eine Geburtstagsparty, meine.“

„Manchmal spürt man in den Augen der Mädchen die Sehnsucht, wenn sie mich ansehen.“

„Die Hose hatte einen Kilometer Durchmesser.“

„Roman sagt, ich sehe aus wie ein Clown. Kann ich mir bildlich vorstellen. Mami sagt, sie hat sie vor 2 Jahren noch getragen. Und sie hätte erst ältere Herren mit diesen Hosen gesehen. Bin ich denn ein älterer Herr?“

„Meine Mutter hat immer gesagt, sie will nicht so werden wie ihre Mutter, aber sie ist doch so geworden.“

„Ich bin schon 15 und weiß nicht, warum ich lebe.“

„Ich glaube, ich bin viel zu sensibel. Ich weiß ganz sicher, dass ich sensibel bin. Wie ich draufgekommen bin, dass ich sensibel bin? Der Fabian hat es mir gesagt. Dann habe ich nachgedacht und bin draufgekommen, er hat recht.“

„Ahhh, heute muss ich noch Duschen, nicht vergessen.“

„Ich muss ihn endlich anreden. Langsam wird es echt Zeit. Nadine, du Fotze, red ihn endlich an!“

Tja, das wars mal wieder, nur gut, dass der nächste Termin bald ist, am 6. Mai bin ich schon wieder im TAG, juchhu!

Bin gespannt, wer dann aller im Publikum ist ...

Bis dahin, genieße ich die Sommertemperaturen und wie.

Bis dann.

Deine *diana*

 

Nachbericht_52. TAGebuch Slam_22.04.18

Mit Max war es heute heiß, es wird immer heißer. Gott sei Dank bin ich kein Schneemann.“

Liebes Tagebuch,

ich bin stolz auf die Innsbrucker*innen ;-)) Das musste ich als erstes loswerden. 

Und ich hatte gerade einen super Abend, 52. TAGebuch Slam und immer wieder ist es eine Freude. Super Teilnehmerinnen, geniales Publikum und so viel gelacht, tut einfach gut und macht Spaß!

Heute war ja Marathon in Wien und es war ernsthaft Einer im Publikum, der den Marathon gelaufen ist und eine Halbmarathonläuferin auch, unglaublich, meine persönlichen Held*innen, chapeau!

Nun aber zu den Tagebuchvorleserinnen, den Heldinnen des Abends: Xenia, Verena, Tina und Elisabeth. 43 Jahre Altersunterschied, alle 4 schreiben noch Tagebuch, begonnen haben sie Tagebuch zu schreiben mit 8 Jahren, 10 Jahren und 2 mit 14 Jahren. Aufgewachsen sind 2 in Wien, 1 in Kärnten und 1 in Niederösterreich. 

Ich habe natürlich wieder fleißig mitgeschrieben:

Er ging und ich sah ihn nie wieder. Er gefiel mir gut.“

„Ich rief ihn an, ich war glücklich ein Hallo von ihm zu hören, dann legte ich auf.“

„Ich schwitzte kräftig und wählte die Nummer nochmals.“

„Ich habe behauptete, dass ich in einer Telefonzelle bin und mir die Schillinge ausgegangen sind.“

„Du wirst es nicht glauben, Dawson`s Creek ist aus. Immer um 16 Uhr lege ich eine Schweigeminute für Dawson`s Creek ein.“

„Als er sich verabschiedete, sagte er zu allen Tschüss, nur zu mir sagte er Tschüss Xenia.“

„Tja, mein Horoskop hatte recht, das ist mein Jahr!“

„Er hat meinen Busen gesehen. Und ihn sogar abgeleckt! Bist du deppat! Das wars dann wohl ... Kindheit adé!“

„Mami kommt nicht zum Skifahren mit, die Jause müssen wir uns selber richten.“

„Ich bin total verknallt. Vor den Anderen traue ich mich gar nicht den Namen in den Mund zu nehmen. Sonst bemerken sie es.“

„Im Freibad musste ich Joggel den Rücken einschmieren, mmmmmmh, seine Haut.“

„Ich konnte nicht schlafen. Am Balkon bin ich spazieren gegangen.“

„Er ist jetzt nach Frankreich gefahren, ins Land der Verführung.“

„Ingo, mein süßer Ingo ist wirklich verheiratet.“

„Wir haben Obstgarten gespielt.“

„Achtung, die Claudia mag die Sophia wieder und ich habe mich in Thomas verliebt.“

„Ich habe mich wieder mal in einen Jungen in meiner Klasse verliebt. Nick, er sitzt neben mir. Er hat noch keine Freundin.“

„Ich möchte keinen harten Sex, denn der befriedigt mich nicht.“

„Wenn ich jetzt mit meinen 16 Jahren an Sex denke, dann denke ich da nicht an Spaß, sondern Pitsch Patsch.“

„Nick hatte eine Freundin und die bin nicht ich und sie ist nicht mal in unserer Schule.“

„Heute wars wieder mal so geil. Sind in seinem Bett gelegen und haben gefummelt und er hat meinen BH geöffnet. Danach hat er sich entschuldigt, voll süß.“

„Ich hoffe, dass wir die Banane bald durchziehen können und ich hoffe, dass die Matheschularbeit am Dienstag nicht zu schwer wird.“

„Ich will mit ihm alt werden, neben ihm im Schaukelstuhl mit falschen Gebiss sitzen.“

„Wenn er mich verletzt, dann nehme ich Drogen oder ich bringe mich um.“

„Er hatte ein kleines Problem, aber das haben wir bald behoben. Vor 4 Jahren habe ich noch mit Barbie gespielt.“

„Was machst du zu Silvester Tagebuch? Du hast es mir ja schon gesagt, du bleibst daheim.“

„Ich gewöhne mich langsam wieder an das Schulleben. Latein war fad. Ich habe mir ein Radio mit Kopfhörer zugelegt. Man muss es, an ein Stück Eisen anstecken.“

„Gerhard ist ein Prachtkerl, ein Zuckerbubi. Er ist so nett und er fährt wie ein Herrgott Ski. Auch mir brachte er den neuen Stil bei. Zu mir sagt er Skihaserl.“

„Ich reise aus, wenigstens für einige Zeit. Niemand hat mich lieb, nur manchmal die Vroni.“

DANKE an alle für den schönen Abend. Morgen gleich nochmals. Freu mich.

Nun muss ich aber schlafen.

Gute Nacht,

*diana*

P.S.: Habe heute erfahren, dass ich immer mehr Leute zum wieder Tagebuch schreiben motiviere. EINER hat mir gestanden, dass sein Tagebuch Diana heißt 😜