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Nachbericht_22. Tagebuch Slam_Innbruck_2.12.18

Ich bin in einem Zimmer mit Abdullah Rahmet, blöde Lehrerin, ich weiß nicht mal, wie man den schreibt.“

Liebes Tagebuch,

ob bei jemanden am 2. Dezember Tagebuch Slam Karten für Innsbruck im Adventskalender waren? Wenn ja, dann bin ich mir sicher, dass diese Person ziemlich glücklich nach Hause gegangen ist, weil es einfach der Hammer war im Treibhaus. Danke an die tollen Vorleser*innen: David, Constanze, Lisa und Ursula. „Ein gelungner Abend!“ Wie damals bei David der Starmania Abend ;-))

Gratulation an den Sieger: David, seine Skilager Geschichten, ich sage nur Hannelore, haben das Publikum mal wieder zum Tränen lachen gebracht. Aber auch Constanze hat mit ihrer trockenen Art und den pointierten Textstellen für Begeisterung gesorgt. Bei Lisa war klar, sie ist in Tirol aufgewachsen, sie fand die Ministranten nicht heiß, sondern nur klein und Ursula hat sich ständig „umverliebt“.

13 Jahre Altersunterschied, 3 haben ihr 1. Tagebuch von der Mama/Christkind bekommen, 1. Tagebuch Eintrag war mit 8, 10 (2x) und 11 Jahren, 2 schreiben noch Tagebuch, aufgewachsen sind 2 in Tirol, 1 in Oberösterreich und 1 in Wien. Ursula war die 401. Tagebuch Slammerin bei 139 Tagebuch Slams in ganz Österreich, der 22. davon in Innsbruck mit dem besten Publikum, das meine ich Ernst!!!!!

Zitate gefällig? Here we go ...

„Ich spiele Krippe mit meinen Puppen. Die Maria betet, weil ich ihr die Hände zusammen gebunden habe.“

„In der Kirche hat mich mein 2. Geliebter angegrinst, es ist Christian.“

„I love Markus, Phil und Stef. Ich geh jetzt schlafen und will was nettes über an süßen Buben träumen.“

„Ich sage keinem, auf wen ich einen Stand habe. Nur dir, er heißt Markus.“

„Ich habe keinen Bock auf Schnee, mag ich nur, wenn ich einen Freund habe, also nie wieder.“

„In der Kirche waren nicht mal hübsche Ministranten, nur so kleine.“

„Kathi hat jetzt ihren Freund da, Jürgen. Ich finde ihn nicht fesch. Was ich nicht mag, wenn sie Fernsehen schauen und sich streicheln und aufeinander liegen.“

„Ich habe mich von Berni getrennt und liebe jetzt Stefan.“

„Ja, ja, einfach Zeit lassen, sagen meine Schwestern immer. Aber ich will nicht warten!“

„Aber jetzt habe ich mich schon wieder umverliebt.“

„Ich bin so dumm, warum bin ich kein Bub geworden.“

„Yeah, wir fahren auf Skilager und ich nehme dich mit.“

„Wir fahren mit den Arschlöchern der 3A. Die Mädels sind eh ganz okay, aber wenn ich an den M. denke, wird mir nicht nur übel, sondern auch schlecht.“

„Die können mich eh alle, diese Wixersäue.“

„Am Schöpfwerk steigt die Nachfrage nach mir, das merkt man an den Blicken.“

„Heute sah ich irgendwie am interessantesten und schönsten aus. Ich sah total romantisch aus. Ich kam mir selbst wunderschön vor. Dabei war ich nicht mal glücklich.“

„Ich bin 1x so und 1x so, das liebe ich an meinem Leben.“

„In Basketball geht ein Typ, der hat saugeile Beine. Ich nannte ihn Saugeile-Beine-Typ.“

„Ich blickte ihn mit dem typischen Constanze Blick an, also total böse.“

„Ich habe mich in meinen Ex-Mathe-Lehrer verliebt.“

„Wir spielten das 1x Flaschen drehen. So habe ich endlich Stefan geküsst. 1x auf die Hand, 2x auf den Mund. Beim 1x ist er zurück gegangen. Beim 2x mussten wir 3 Sekunden zusammen bleiben.“

„Ich liebe ja jemanden aus unserer Klasse. Ich habe so Sehnsucht nach ihm. Während der Pause bekam ich Herzschmerzen.“

„Ich glaube, sie war eine Steiermark-Bewohnerin.“

„Dann sah ich ihn, er ist ein ganz besonders schmackhafter Leckerbissen.“

„Liebes Tagebuch, entschuldige für die Unterbrechung, mein Kater hat auf den Teppich gekotzt.“

„Es ist ca. 8.13 Uhr und die Sonne scheint, der Valentinstag ist vorbei und ich habe keinen Freund gehabt.“

„Michael hat mein Tagebuch, also dich, gefunden und hat genau die Seite aufgeschlagen, wo das Herz mit Michael drauf ist. Ich bin froh, dass er nicht die Seite mit dem Herz und Christian aufgeschlagen hat.“

„Bei jedem langsamen Lied werde ich traurig und will mit ihm gehen.“

„Die Dani geht mit dem Manu, sagt sie, ich war ja nicht dabei.“

Das wars für heuer, wir sehen uns im neuen Jahr wieder im Treibhaus, dann an einem Montag, 28.01.2019. Freu mich auf euch! Bis dahin, feine Adventszeit und erholsame Feiertage. Nützt die Gelegenheit und sucht eure alten Tagebücher ...

Deine *diana*

P.S.: Danke an die Wagner*sche für den 1000 Schilling Büchergutschein, dem Holzbaum Verlag, dem Treibhaus samt Team und an alle Held*innen, die bis dato mitgemacht haben.

Nachbericht_3. Tagebuch Slam_Amstetten_29.11.18

Morgen ist mein schönes Leben vorbei. Ich werde 16 und bin uralt. Schönheit adé und Hängebusen olé. Hoffe nur, dass er nicht so ausartet, wie bei meiner Oma.“

Liebes Tagebuch,

der ORF NÖ hat einen Beitrag über den Tagebuch Slam in Amstetten/Die Remise gemacht und weißt du, wie sie mich genannt haben? Ich kann und will diesen scheußlichen Namen gar nicht aussprechen. Dabei habe ich doch echt einen schönen Namen. Findest du nicht auch?

Genug geärgert. Ich erzähle dir lieber vom Abend in der Remise. 23 Jahre Altersunterschied, 2 Frauen, 2 Männer, 3 schreiben noch Tagebuch, 2 Wiener*innen, 2 Oberösterreicher*innen, 1. Tagebuch von der Mama, Oma, Tante Helma bekommen und 1 hat es sich selbst gekauft. 1. Tagebuch Eintrag war mit 9, 10, 14 und 18 Jahren.

War ein besonderer Abend, weil es ist der 400. Teilnehmer beim Tagebuch Slam aufgetreten, chapeau vor all meinen bisherigen Teilnehmer*innen.

Gratulation an die Siegerin - Tanja, deren Großeltern mit im Publikum waren und einen großartigen Humor haben. Danke auch an Kurt (war sein 1x auf der Bühne), David und Theresa.

Kostprobe?

Nein, Hilfe, immer noch 55 kg. Obwohl ich geturnt habe.“

„Ab jetzt halte ich mich noch mehr an den Mondkalender.“

„Hilfe, 56 kg wie konnte das nur passieren?“

„Gernot ist voll nett und so, das muss ich nochmals betonen.“

„Ich will ihn gar nicht ausbeuten, aber es ist halt mal so.“

„5 Schmusgspusis auf 3 Festeln. Die Oma, die wäre stolz auf mich, sehr viele Hektar in Aussicht.“

„Scheiße, er schmust schlecht. Von wegen alte Radln, er ist a rostiger Hengst.“

„Daniel Glattauer ich will Kinder mit dir. Lass uns bitte Wörterliebe machen.“

„Ich bin im Zimmer mit Mohammed, blöde Lehrerin, ich weiß nicht mal, wie man den schreibt.“

„Ich habe dir noch gar nicht von gestern erzählt: Wir sind heim gefahren.“

„Obwohl ich diesen Arsch nicht leiden konnte, konnte ich seine Argumente verstehen.“

„Nun war ich ganz alleine im Wald mit dem Panzer.“

„Dass sie miteinander Sex hatten, stand für mich fest. Alle Anzeichen sprachen dafür.“

„Ich habe 2 BH`s zum 13. Geburtstag bekommen, beide mit Snoopy.“

„Nächste Woche in der Tanzschule ist die große Bauchmuskelfind Aktion bei Stefan.“

„Da sind die Horoskope aus der Heute ja noch richtig realistisch.“

„Oh mein Gott, heute ist was peinliches passiert. Ich habe vergessen die Badehose anzuziehen. Ich hoffe, sie will noch mit mir gehen.“

„178,34 € Telefonrechnung. Habe immer mit Babsi telefoniert, wenn Mama Gitarrenstunde hatte. Habe nun Hausarrest.“

„Martin liegt neben mir und schwitzt mich an. Ich muss mir einfach den Hannes vorstellen.“

„Sie haben es nicht miteinander getrieben, sie haben Pilze gesammelt. Ich musste als einfacher Soldat das Pilzgericht nicht essen.“

„Besonders beeindruckend war, dass er die Bierflasche mit den Zähnen öffnen konnte.“

Es wurde wieder viel gelacht, geschwitzt und fremd geschämt. Schön wars. Auf bald wieder. DANKE an Thalia, Leiner, MADO und DIE REMISE.

Deine *Diana*

P.S.: Thx für die Fotos an Sven Papmeier.

Nachbericht_60. TAGebuch Slam_25.11.18

Ich traue mich zu meinen eigenen Freund, nicht Hallo zu sagen.“

Liebes Tagebuch,

ich muss dir noch von Sonntag Abend erzählen, das war mein 60x. Nicht was du wieder denkst, den TAGebuch Slam meine ich natürlich!

4 neue Teilnehmer*innen und bis dato haben es nun 399 Vorleser*innen bei insgesamt 137 Tagebuch Slams in ganz Österreich auf die Bühne geschafft, das ist echt beeindruckend! DANKE an alle bisher mutigen Tagebuch Slammer*innen, mögen noch viele folgen ...

46 Jahre Altersunterschied, 3 schreiben noch Tagebuch, 1. Eintrag war mit 7, 9, 10 Jahren und einer kann sich nicht mehr so genau daran erinnern, eher Spätberufener. Aufgewachsen sind sie in der Schweiz, in Bayern und in Niederösterreich bzw. der Steiermark. Das 1. Tagebuch hat sich einer selbst gekauft und die Mädels haben es von der Mama, dem Christkind und der kleinen Oma bekommen.

Gratulation an die Siegerin - Claudia und DANKE an alle Teilnehmer*innen: Maria, Nicole und Christian.

Natürlich habe ich für dich ein wenig mitgeschrieben:

Jetzt liebe ich niemanden mehr, fast niemanden mehr. Christian und Martin gehen mir nicht mehr aus dem Kopf.“

„Liebes Tagebuch, du weißt jetzt schon recht viel über mich. Aber eins noch nicht, ich bin wieder verliebt.“

„Liebes Tagebuch, es gibt jetzt eine Änderung, ich mag jetzt den Philipp.“

„Das Problem ist immer noch da. Mag ich Matthias oder Philipp?“

„Der Philipp hat mich immer noch nicht gefragt. Aber morgen will er mich fragen, hat der Matthias gesagt.“

„Philipp ist wirklich süß, er ist während wir zusammen waren mit Susi gegangen, aber nur im Scherz.“

„Nun sind wir schon länger als 2 Monate zusammen und haben noch nicht mal Händchen gehalten.“

„GR hat gelogen. Betriebsklima miserabel. GR demonstriert Macht. GR hat in mir ein Feinbild gefunden.“

„Einige Türen ohne Schnallen, irgendwie blöd.“

„Jonas und ich haben eine Zeremonie gemacht und danach eine Blumenschlacht. Ist das Liebe?“

„Im Sport mussten wir 2000 m laufen, ich habe geschummelt. Ich bin nur 1600 m gelaufen.“

„Liebes Tagebuch, ich fände es gut, wenn du einen Namen hättest. Ich nenne dich jetzt Leila. Bitte bewahre meine Geheimnisse gut auf.“

„Die Mama hat mich geschimpft, weil ich IHN gefragt habe.“

„Ich bin jetzt mit dem Christian zusammen. Er hat geschrieben, dass er manchmal raucht. Ich will, dass er es lässt.“

„Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Als Astrid mit Lukas Schluss machte, weinte er. Ich habe mich dann doppelt verknallt. Mein Herz ist durcheinander.“

„Ich musste einsehen, dass ich bei Lukas keine Chance hatte.“

„Ich hörte eine innere Stimme rufen: Gib nicht auf, du wirst es schaffen!“

„Heute Abend hatten wir Disco. Ich bin jetzt doppelt so viel in den Schlenzi.“

„Der Schlenzi mag nicht besonders hübsch sein, aber irrsinnig lieb. Soll ich Arthur von Schlenzi erzählen?“

„Ich bin 50% in Arthur und 50% in Schlenzi verliebt. Ich habe solchen Liebeskummer.“

„Liebes Tagebuch, wie gehts? Mir gehts super! Letzten Samstag das Rock-Konzert war super und damit meine ich nicht die Band.“

„Martin und ich haben gesaugt. Er ist so süß. Und ich habe schon seine Zunge im Hals gehabt.“

„Ich habe Angst, dass er sich mal was antut. Er steht voll auf Nirvana, diese melancholische Musik.“

„Hey Leila, in meinem Horoskop steht, ein Junge liebt mich. Ist es Anton?“

„Ich bin heute Nacht aus dem Bett gefallen.“

„GR verlangt, dass ich seinen Parkplatz freihalte. Es ist der einzige mit Schatten. Hat er keine anderen Sorgen? Ich halte mich nicht an die Anordnung. Er arbeitet weiter fleißig am Feinbild.“

„GR wird 2 Tage auf Zwangsurlaub geschickt.“

„Prof. W. beschwert sich schriftlich bei unserer Geschäftsführung. Abends: Die Geschäftsführung entlässt GR.“

„Erste Kündigungen. Auch einige dringend benötigte Techniker dabei, war nicht mehr rückgängig zu machen.“

„Ich höre gerade Hitparade. Es ist nix gscheites drinnen.“

„Ich glaube, ich lasse den Arthur sitzen, er ist zu schüchtern.“

„Ich will keinen Freund mehr, ich habe genug.“

„Wenn ich den Arthur und den Schlenzi sitzen lasse, dann bekomme ich einen schlechten Ruf.“

Ach, diese Pubertät, die war schon hart 😉

Auf bald wieder.

Deine

*Diana*