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Nachbericht

Nachbericht_76. TAGebuch Slam_12.01.2020

„Meine Vorsätze für 1982: Öfters Duschen. Mich mehr um Oscar kümmern (Meerschweinchen). Zu Mama netter sein.“ 

Liebes Tagebuch,

2020 also. Neues Jahr. Neues Glück? Mein Jahresstart ist ja gerade nicht so prickelnd, liege in der 90 Grad Horizontale … Bandscheibenvorfall vom Husten!? Irgendwann kann ich hoffentlich darüber lachen.

Selbst und ständig, war ich dann auch am Sonntag auf der Bühne, ohne goldene high heels allerdings. Ohne die Hilfe von David hätte ich es nicht hin und auch wieder heim geschafft (DANKE David!). Der Abend war gut, mein Mundwerk ja nicht von Schmerzen betroffen, ich habe mich ziemlich wackelig und langsam bewegt. 

Die Teilnehmer*innen begeisterten, zu Recht, das Publikum war in guter Stimmung und hat Bernhard an der Garderobe das Podcast hören nicht einfach gemacht …

29 Jahre Altersunterschied (1965, 1968, 1987, 1994), 2 Wienerinnen, 1 Waldviertlerin und 1 Oberösterreicher (dessen Tochter hatte vollen Einsatz bewiesen, dass der Papa auf der Bühne ist). Alle schreiben noch Tagebuch oder Gedankenbuch ;-)) 3 haben sich ihr erstes Tagebuch selbst gekauft, eine hat es von ihrer Mama bekommen und ihr mit 6 Jahren die Einträge diktiert, weil da konnte sie ja selbst noch nicht schreiben. Gratulation an: Bernhard, Victoria, Sandra und die Siegerin Susanne. Deren 2 Kinder und Mann im Publikum waren und sie uns daher eine „zensurierte Version“ abgeliefert hatte, aber keine Sorge, es war trotzdem heiß auf den Parties …

Wie immer, wurde viel gelacht und ich habe natürlich fleißig mitgeschrieben:

„Der rote Schlüssel fehlte. Ralph hatte bereits so viel ausgefressen, dass der Verdaut sofort auf ihn viel.“

„Polizist 1 zu K: Menschen darf man nicht hauen, nicht mal ich tue das und ich trage eine Uniform.“

„In der früh spielte sie immer Adlerauge, um IHN zu sichten.“

„Ich bin verliebt. Nur nicht wie erwartet in A., sondern in L. Mit dem hatte ich in der 1. Klasse schon ein Verhältnis gehabt.“

„Wir haben uns die nächsten Tage sehr gern gehabt, aber nicht körperlich.“

„Wir haben Flaschen drehen mit Soletti und Bussi hinten dran gespielt. Anschließend haben wir das Soletti weggelassen.“

„Heute war ein aufregender Tag. Der Tierarzt kam und schnitt Rocco die Eier ab. Alles was der Tierarzt nachher tat, beschreibe ich dir lieber nicht, sonst wird dir schlecht.“

„Duffy (Maus) hat mich schon mehrmals angemacht. Nun stinkt es schon sehr in meinem Zimmer.“

„Oh, oh, Mama will mit mir das Stinkeproblem suchen.“

„Doch Mama traut mir nur noch ein bisschen. Was wird morgen passieren?“

„Unser unbekannter Gast am Futterplatz ist gar nichts unbekannt - ein Spatz.“

„Ich glaube nicht, dass dich sehr private Gedanken was angehen. Achtung nichts für kleine Kinder und Schwestern!“

„Meine Neujahrsvorsätze: Vielleicht einen Freund finden!? Netter zur Familie sein. Anna zeigen, dass ich besser bin als sie! Ein Tagebuch führen.“

„Daniel ist schon 20 Jahre alt (ich weiß, uralt) und lebt in Graz (ich weiß!). Der Jahres- und Wohnortunterschied ist recht groß.“

„Er ist gutaussehend, also für meine Bedürfnisse zumindest.“

„Sie zerrte mich ins Schlafzimmer. Ich muss ihnen was zeigen. Schauen sie mal …“

„Und tatsächlich hatte sie ihren BH unter dem Poloshirt auf der Rückseite angezogen. Ich sagte es ihr nicht.“

„Beim Flaschen drehen machte ich die Augen zu und spürte die weichen Lippen (auf dem Mund).“

„Oh Gott, morgen bekomme ich meine fixe Zahnspange. Wird er mich dann auch noch mögen?“

„Seit Donnerstag habe ich meine Regulierung.“

„Mama sagte: Ab 13 Jahren küssen. Ab 14 Jahren schmusen. Ab 16 Jahren über drüber schmusen. Ab 17 Jahren Sex. Ich weiß nicht, so früh? Sie selbst hat mit 17 Jahren mit Papa geschlafen.“

„Was ich dort für Aufrisse gemacht habe, schaffe ich in Wien in 3 Jahren nicht (Italienurlaub). Meistens waren es so Alte, 20 oder so!“

„Ich habe wieder mal mein Herz verloren, aber nur für ein paar Tage.“

„Jetzt höre ich bald auf, weil mir die Hände bald ab und die Augen zu fallen.“

„Und habe wieder mal prompt einen Aufriss gemacht. Danny, 15 Jahre, jetzt gebe ich mich schon mit Gleichaltrigen ab. Dabei wollte ich mir einen Älteren aufreissen.“

„Er ist so irrsinnig fesch. Naja, so auch wieder nicht. Er ist ein geiler Zahn.“

„Mit dem Bernhard bin ich jetzt schon 2 Monate zusammen (Rekord!).“

„Wenn du jemanden wirklich magst, in jemanden verknallt bist. Ist es echt hart, weil du nicht weißt, ob er es auch ist.“

„Anna und ich sind Seelenverwandte, das haben wir jetzt beschlossen.“

„Ich bin noch immer verknallt oder sogar verliebt in ihn?“

„Gedicht für Patrick G.: Du warst mein Feuerwerk, als ich dich küsste, ging die Sonne auf. Die Kälte zog in mein Herz ein und die Flammen wurden erdrückt.“

Weiterhin viele Feuerwerke im Herzen ;-))

Nächster Termin im TAG: 15.3.2020 (Special: Tagebücher von Anderen, Teilnehmer*innen werden noch gesucht …).
Danke an die Sponsoren: Paper Republic, Moduletto, Tiroler Edle, Holzbaum Verlag und TAG.

Bis dahin, nicht vergessen: „Es ist niemals zu spät zum Tagebuch schreiben.“

Fühlt euch gedrückt.

Herzlichst, 

*diana*

Nachbericht_4. Tagebuch Slam_MQ Wintererwachen_16.12.2019

„Ich habe Flöte gespielt, Mama Gitarre und Papa hat gesungen. Eine andere Aufteilung wäre besser gewesen.“ 

Liebes Tagebuch,

Ich komme gar nicht mehr noch, ein Tagebuch Slam jagt den Anderen und dann noch Weihnachtsfeiern … Ja eh, bald kann ich mich erholen. Aber ich muss dir noch von Montag berichten, weil so ein gelungener Tagebuch Slam im MQ beim Wintererwachen, Open-air, die Minustemperaturen sind uns erspart geblieben. Aber es wurde uns warm ums Herz, bei den tollen Teilnehmer*innen und ihren Tagebuch Einträge, kein Wunder. Danke an Anika, Lea, Constanze und David fürs gemeinsam frieren auf der Bühne und die vielen Lacher, die ihr dem unglaublich tollen Publikum beschert habt. Ich war „on fire“, kein Wunder, dass die Afterparty ausgeartet ist, aber das gehört sich so.

Es war wieder mal ein Battle zwischen Constanze und David, Jahrgang 1980 und 1993, Wienerin versus Oberösterreicher, 1. Eintrag war bei beiden mit 10 Jahren und ihr erstes Tagebuch haben beide von der Mama/Christkindl bekommen. Schlußendlich hat sich dann David als Sieger küren lassen, die Skilager- und Firmlager Geschichten sind einfach schwer zu toppen. Obwohl Constanze mit ihren Stiegenhaus- und Italienstories auch gut nachgelegt hatte. 

Snake ist der Sieger und wir haben uns trotzdem alle lieb ;-)) und den gelungenen Abend im MQ gefeiert. Danke an Nina, Vicky, Korbi, Nino, Mike und der Rest vom MQ Team für den schönen Abend.

Ein paar Zitate, um den Abend Revue passieren zu lassen:

„Ich habe es Frau Lehrerin erzählt. Ich glaube, Clemens wird es herausfinden.“

„Liebes Tagebuch, die letzten 2 Monate beschäftigt mich eine Frage: Was hat der Clemens nur gegen mich?“

„Scheiße, ich kriege bald meine Tage, mah total.“
„Ich habe ihr gesagt, dass die Welt vielleicht morgen wieder ganz anders aussieht.“

„Weihnachten ist vorbei und war ganz okay. Ich wiege jetzt 42,5 kg.“

„Opa hat gesagt, man muss nicht alles wissen. Stimmt. Er muss nur das Geld haben.“

„Wir fahren Skikurs und ich nehme dich mit. Wir fahren mit den Arschlöchern aus der 3A.“

„Zum Komischen: Der Michi graptscht mir immer so heimlich über den Arsch. Ich spiele jetzt einfach mit, ich kann es mir nicht leisten, noch einen Freund zu verlieren.“

„Wir haben unseren Pimmeln Namen gegeben, ich weiß, wir sind versaut, aber so sind Jungs eben.“

„Der Nikolaus (also die Mama) hat nur wenig gebracht.“

„Ich habe ein paar Käsknöpfle probiert und jetzt habe ich Blähungen. Buuuups, buuuups.“

„Der Mama bin ich heute ganz egal.“

„Gestern habe ich mir ein Bravo gekauft. Es geht zwar um Sex, aber trotzdem ganz interessant.“

„Er hat mir geschrieben: Ich steh auf dich, aber bitte seien wir noch Kollegen.“

„Ich könnte jetzt aufschreiben, wie ungerecht meine Eltern sind. Aber das würde zu lange dauern.“

„Italien, hier lässt es sich leben, ich habe haufenweise Jungs am Hals.“

„Ich habe übrigens einen Freund. Aber ich könnte jeden haben.“

„David freut sich wie ein Blinder, der wieder sehend wird, mich zu sehen.“

„Es passiert dann später, es war in einem anderen Stiegenhaus.“

„Ich bin 15 und immer noch nicht gefirmt. Jesus dreht sich bestimmt im Grab um, lol.“

„Wir können das Tagebuch an Jesus richten. Ich bin ja nicht deppat.“

„Da ich mich schon mehr traue, habe ich den Jungs zurück gewunken.“

„Ich hasse meine Mutter, ich wünsche sie in den Tod.“

Und ich liebe das Leben, mein Leben, den Tagebuch Slam und euch.

Lasst es euch gut gehen. Erholsame Feiertage und für 2020 nur das Beste.

Herzlichst, 

*diana*

Nachbericht_75. TAGebuch Slam_15.12.2019

„Das sind geile Nachrichten, uuups, das darf ich ja gar nicht sagen.“ 

Liebes Tagebuch,

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Was für ein würdiger Saisonabschluss. 2 so tolle Abend hintereinander, ich bin noch immer ganz glückselig und auch ein wenig müde, weil „on fire“ auf der Bühne und danach gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Ja, ich kann es noch immer und mit den „Jungen“ mithalten, ätsch!

Es ist auch an der Zeit, mal DANKE zu sagen. An all die lieben 455 (!) Menschen, die aus ihren Tagebüchern vorgelesen haben und mit denen ich so schöne Momente erleben durfte und hoffentlich weiterhin erleben darf. Ich möchte diese Abende in meinem Leben nicht mehr missen und die tollen Begegnungen genauso wenig. Werde gerade sentimental, das habe ich ansonsten immer erst zu Silvester, aber das verrate ich nur dir …

Zurück zu Sonntag, 75. TAGebuch Slam im TAG. Was für eine geniale Runde, was für ein Publikum. So viel Applaus und Gelächter, gleich von Beginn an. Da kann ein Abend nur super werden und er wurde es auch, wir haben überzogen wie schon lange nicht mehr, aber es musste sein, bei den „heißen“ Texten … kein Wunder. Sogar ich habe heute von Robbie Williams in Army Hosen geträumt …

Zurück zu den Held*innen: Lisa, Nina, Tanja und Michael (Jahrgang: 1989-1997). Alle waren so genial, dass es ein 4er Finale gab und nein, das war nichts meine Weihnachtsmilde, sondern ihre großartigen Tagebucheinträge und ihre super Art es vorzutragen. Das glaubt kein Mensch, dass das alles spontan und ungeprobt auf der Bühne passiert, aber so ist es. Gratulation an den Sieger Michael, Delfine 4ever und natürlich auch Robbie Williams ;-))

Jetzt habe ich dich aber lange genug auf die Folter gespannt, anbei ein paar Zitate, allzu viele sind es leider nicht geworden, ich war zu sehr mit lachen und Tränen wegwischen beschäftigt:

„Vielleicht liebt mich der Constantin auch noch? Egal, ich werde mich nicht mehr schminken.“

„Heute war es urlangweilig. Aber gestern habe ich 2x gekotzt, sonst war nichts los.“

„Ich hatte einen Traum. Von wem? Was für eine Frage. Natürlich von Benni.“

„Ich möchte so gerne von Constantin loskommen. Dann fragt er mich, ob ich seine Mäuse sehen will.“

„Warum ich den Benni mag? Er ist nett und pervers. Also lustig. Und seine Augen lassen mein Herz höher schlagen. Er ist so, wie der Constantin, nur anders. Er ist sehr weit entwickelt. War gar nicht so schlecht für sein 1x. Sein Lieblingstag ist auch Mittwoch.“

„Liebes Tagebuch, ich bin’s der Michael. Tut mir echt leid, dass ich so lang nicht geschrieben habe, aber du bist das eh schon gewöhnt.“
„Es tut mir wirklich, wirklich leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Ich hatte so viel Stress. Und bei mir hat es gefunkt, am Mittwoch um 16.35 Uhr, als ich mit ihr in der Klasse war, da passierte es.“

„Meine Eltern, sie glauben, mein ganzes Leben besteht nur aus Vampiren. Mich interessieren jene, die es in Rumänien zu geben scheint.“

„Meine Eltern glauben, dass ist nicht normal. Sie denken, dass ich denke, dass ich ein Vampir bin. Ich verstehe Vampire besser, als sie glauben.“

„Jetzt tun mir meine Finger weh, obwohl ich am Computer schreibe.“

„Ich sehne mich sehr nach einem Freund, nach einer schützenden Hand.“

„Ich will das prickeln auf der Zunge spüren. Ich möchte mich in jemanden verlieben, der mich zärtlich entjungfert.“

„Wozu habe ich meine Traumwelt, wenn ich sie nicht genießen kann?“

„Heute hatten wir den Tag der nackten Menschen. Papa der kleine Nudist, rennt den ganzen Tag durchs Haus und repariert Dinge. Mama hat auch das Hoserl verloren. Alles recht und schön, aber bitte rasiert euch das nächste Mal.“

„Warum tun wir uns BH´s an? Sogar die Hendln haben es bis ins Freiland geschafft.“

„Oma sagt nämlich immer, das Gesicht hört erst unter dem Busen auf.“

„Fridolin (Vibrator) hat einen Wackelkontakt, vielleicht kann ihn der Papa reparieren.“

„Kann mich das Universum bitte umbringen? Ich bin verknallt. Ich einen 42 jährigen!“

„Colin ist der Rolls Royce und Franzi der Steyr Traktor (meine 2 One-night-stands).“

„Mein göttlicher Körper hat die Spritztour verdient. Er hat mir neben der Würde auch meinen Atem geraubt.“

„Ich weiß nicht, was schöner war. Dass er mich in den Himmel geleckt hat (Gott sei Dank war ich rasiert) oder sein Oberkörper.“

„Meine Oma findet, dass ich meine Sexfunktionen regional einschränken soll, weil sie will ihre zukünftigen Urenkerl verstehen.“

„Liebes Tagebuch, ich bin`s der Michael. Tut mir leid, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe, aber ich habe den Schlüssel nicht gefunden.“

„Ich bin wütend und unglücklich zu gleich.“

„Liebes Tagebuch, ich bin`s der Michael. Es tut mir leid, weil ich dir länger nicht schrieb. Ich habe dich verlegt.“

„Zeas, ich habe in der Krone gelesen, dass der Robbie auf Männer steht. Wenn ich mir den geilen Robbie, mit einem anderen geilen Haberer vorstell …“

„Der Robbie ist so sexy, mit dem täte ich es gerne mal treiben.“

„Es ist äußerst schwierig, ein Mädchen zu sein.“

„Laura wollte wissen, wie mein Traummann sein soll? Er soll wohlerzogen sein. Er soll von starkem Gemüt und großer Schönheit sein. Sie wünschte mir ganz spöttisch, viel Spaß beim Suchen.“

„Oh ja, heute ist der richtige Tag zum Singen. Ich habe heute endlich die Regel bekommen.“

„Ich habe mir die Liebe spannender vorgestellt. Meine Lippen sind trocken, wenn ich ihn sehe. Ich berühre ihn gerne.“

„Eine gute und eine schlechte Nachricht. Der Benni mag mich und die Biolehrerin, zieht es in Betracht mir einen 4er zu geben.“

„Heute war ein toller Tag. Elis hat mir geschrieben, dass SIE den Benni liebt.“<Diana dazu: Bitch!>

„Genug um den heißen Brei geredet - Fakten: Der Benni wollte mich küssen. Er hat es wieder nicht geschafft, weil ich ausgewichen bin. Er hat mich so von hinten genommen. Wie es der Oskar immer bei Michi macht.“

„Er ist nett und hilfsbereit und ich finde starke Zuneigung zu ihm. Er ist nicht so der 0815-Kerl. Heute hat er mich geküsst. Ich bin glücklich.“

Ich bin auch soooooooooooooooooooooo glücklich. Vielen Dank an die Teilnehmer*innen, das Publikum, das TAG und meine Sponsoren: Paper Republic, Moduletto, Tiroler Edle und Holzbaum Verlag.

Und nicht vergessen: „Es ist niemals zu spät, zum Tagebuch schreiben!“

Schöne Feiertage und bis zum 12.01.2020 im TAG beim 76. TAGebuch Slam.

Kuss,

*diana*