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Nachbericht_17. Tagebuch Slam_Baden_15.01.2020

“Ich bin 1. Schulsprecher Stellvertreter. Papa nennt mich van der Bellen. Mama nennt mich kleiner Faymann. Ich weiß nicht, was mich mehr kränkt.”

Liebes Tagebuch,

ich schulde dir noch einen Nachbericht vom Tagebuch Slam in Baden. Sorry, aber die letzten Tage waren recht chaotisch, ich sage nur mein Rücken … Aber lassen wir das lieber, zu schöneren Dingen.

Es war wieder mal sehr fein in Baden. Ich mag das Team (Andi, Max, …), sie schaffen so eine Wohlfühlatmosphäre. Es war auch richtig viel los, fast voll der Saal, yeah Baden, ihr seid so cool. Das Tagebuch Slam Plakat hat es wohl gebracht …

Nun aber zu meine Held*innen: Patrizia, Victoria, Nina und dem Sieger - David. Ihr ward/seid großartig. 13 Jahre Altersunterschied (1984-1997), alle schreiben noch Tagebuch und sind in 4 verschiedenen Bundesländern aufgewachsen: Vorarlberg (+Uganda), Oberösterreich, Niederösterreich und Wien.

Patrizia hat mit ihren Geschichten aus Uganda für offene Münder gesorgt. So nebenbei beschrieb sie, wie sie überfallen wurde und dann war da noch Keith. Nina fühlte sich als Vampirin und von ihren Eltern unverstanden. Und überhaupt was soll dieses Facebook? Victoria fand Daniel toll, dann Andi, dann … War es ein Kuss oder doch nur Wiederbelebung? David und seine optische Sonnenbrille und dann noch sein “erstes Mal” …

Hier noch mehr Zitate:

“Mensch habe ich schon lange nicht mehr geschrieben, über ein Monat.”
”Schließlich verlor ich den Kampf und blieb daheim.”
”Ich hatte dazwischen viele Hochs und Tiefs. Die kommen und gehen dahin.”
”Ich bin glücklich! Nun aber zum wahren Grund. Ich kann es aber auch spannend machen. Ich bin verliebt. In ein männliches Wesen.”
”Nach langem hin und her habe ich ihm Mamas Handynummer gegeben.”
”Samstag waren wir nur zu Hause und hatten es gemütlich, Herz, Herz, Herz.”
”Meine Eltern glauben, mein ganzes Leben besteht nur aus Vampiren. Meine Eltern glauben, das ist nicht normal.”
”Ich will küssen und endlich erfahren, was wahre Liebe ist.”
”Ich möchte meine Unschuld an einen wahren Gentleman verlieren.”
”Ich freu mich schon sehr auf den Urlaub von Mama.”
”Nur weil ich 4 1/2 Dioptrien habe, bin ich nicht blind. Hab die Sonnenbrille eh zu Hause vergessen, uuuups.”
”Oh mein Gott, Mama hat mir die optische Sonnenbrille nachgebracht.”
”Es macht mir mit ihr 72% weniger Spaß und ich will eigentlich heim zum Papa.”
”Ich möchte meinen Freund küssen und anfassen (nichts falsches denken).”
”Daniel hat nicht gerade das tollste Sixpack oder Mukis, aber das ist mir egal.”
”Andi, ich glaube, ich habe ihn immer noch lieb.”
”Anna hat gesagt, ich hätte etwas Besseres verdient. Aber wo bleibt dieses Bessere?”
”Schule, Schule, Schule, alles dreht sich nur um Schule.”
”Keith kommt auch. Er wird da schlafen. Grins.”
”Wie es mir geht. Nicht so schlecht. Aber tief in mir drinnen verletzt. Ich habe mit Keith Schluß gemacht.”
”Es tut ihm weh und er fühlt sich schuldig. Da hat er vermutlich recht.”
”He showed me the way of love!”
”Ich bin noch immer unerwidert verliebt in N.”
”Es ist aus! Er kämpft nicht um mich. Ich könnte ihn schlagen und küssen zugleich.”
”Ich, du, doch kein Wir?”
”Ich, eine einfache Frau der Mittelschicht, wie könnte er eine solche lieben und begehren?”
”War das ein Kuss oder Wiederbelebung?”
”Ich will nichts wissen von Facebook, Discomusik und Drogen. So etwas macht doch die Jugend? Was versäume ich?”
”Zu wen soll ich mich gesellen? Ich bin lieber allein. Ich habe Angst überzeugt zu werden, mich zu beugen.”
”Wozu habe ich meine Traumwelt, wenn ich sie nicht genießen kann?”
”Niemand hat so viel Ehre und Anstand, wie jemand aus dem 18. Jahrhundert.”
”Facebook: Bin ich nicht dabei, existiere ich nicht!”
”Viele Fragen nach meinem Grund meines Fernbleibens von Facebook.”
”Ich habe mir die Liebe spannender vorgestellt. Ich weiß nicht wohin mit meinen Händen und berühre deshalb ständig meine Nase.”
”Ich muss mich kurz auskotzen. Die Lilly regt mich voll auf. Weil sie immer sagt, dass ich ihr bester Freund bin.”
”Sie gibt grad ständig an, dass sie ihr erstes Mal hatte. Ja, super toll Lilly.”
”Heute ist mir der Kragen geplatzt und ich hab gelogen. Hab erzählt, dass ich am Bürgerball gschmust habe, was fast wirklich passiert wär und mein 1x hatte.”
”Die Lilly ist Schulsprecherin. Die Schule steht vor dem Abgrund.”
”Scheiß Fußballer, Scheiß Bier, Scheiß Kaff.”

Es war mir ein Freudenfest, wir sehen uns wieder, am 24.03.2020 im Cinema Paradiso Baden. Beginn ist um 19.30 Uhr damit unsere Kurgäste pünktlich zur Sperrstunde daheim sind.

Gute Nacht,
*diana*

Nachbericht_76. TAGebuch Slam_12.01.2020

„Meine Vorsätze für 1982: Öfters Duschen. Mich mehr um Oscar kümmern (Meerschweinchen). Zu Mama netter sein.“ 

Liebes Tagebuch,

2020 also. Neues Jahr. Neues Glück? Mein Jahresstart ist ja gerade nicht so prickelnd, liege in der 90 Grad Horizontale … Bandscheibenvorfall vom Husten!? Irgendwann kann ich hoffentlich darüber lachen.

Selbst und ständig, war ich dann auch am Sonntag auf der Bühne, ohne goldene high heels allerdings. Ohne die Hilfe von David hätte ich es nicht hin und auch wieder heim geschafft (DANKE David!). Der Abend war gut, mein Mundwerk ja nicht von Schmerzen betroffen, ich habe mich ziemlich wackelig und langsam bewegt. 

Die Teilnehmer*innen begeisterten, zu Recht, das Publikum war in guter Stimmung und hat Bernhard an der Garderobe das Podcast hören nicht einfach gemacht …

29 Jahre Altersunterschied (1965, 1968, 1987, 1994), 2 Wienerinnen, 1 Waldviertlerin und 1 Oberösterreicher (dessen Tochter hatte vollen Einsatz bewiesen, dass der Papa auf der Bühne ist). Alle schreiben noch Tagebuch oder Gedankenbuch ;-)) 3 haben sich ihr erstes Tagebuch selbst gekauft, eine hat es von ihrer Mama bekommen und ihr mit 6 Jahren die Einträge diktiert, weil da konnte sie ja selbst noch nicht schreiben. Gratulation an: Bernhard, Victoria, Sandra und die Siegerin Susanne. Deren 2 Kinder und Mann im Publikum waren und sie uns daher eine „zensurierte Version“ abgeliefert hatte, aber keine Sorge, es war trotzdem heiß auf den Parties …

Wie immer, wurde viel gelacht und ich habe natürlich fleißig mitgeschrieben:

„Der rote Schlüssel fehlte. Ralph hatte bereits so viel ausgefressen, dass der Verdaut sofort auf ihn viel.“

„Polizist 1 zu K: Menschen darf man nicht hauen, nicht mal ich tue das und ich trage eine Uniform.“

„In der früh spielte sie immer Adlerauge, um IHN zu sichten.“

„Ich bin verliebt. Nur nicht wie erwartet in A., sondern in L. Mit dem hatte ich in der 1. Klasse schon ein Verhältnis gehabt.“

„Wir haben uns die nächsten Tage sehr gern gehabt, aber nicht körperlich.“

„Wir haben Flaschen drehen mit Soletti und Bussi hinten dran gespielt. Anschließend haben wir das Soletti weggelassen.“

„Heute war ein aufregender Tag. Der Tierarzt kam und schnitt Rocco die Eier ab. Alles was der Tierarzt nachher tat, beschreibe ich dir lieber nicht, sonst wird dir schlecht.“

„Duffy (Maus) hat mich schon mehrmals angemacht. Nun stinkt es schon sehr in meinem Zimmer.“

„Oh, oh, Mama will mit mir das Stinkeproblem suchen.“

„Doch Mama traut mir nur noch ein bisschen. Was wird morgen passieren?“

„Unser unbekannter Gast am Futterplatz ist gar nichts unbekannt - ein Spatz.“

„Ich glaube nicht, dass dich sehr private Gedanken was angehen. Achtung nichts für kleine Kinder und Schwestern!“

„Meine Neujahrsvorsätze: Vielleicht einen Freund finden!? Netter zur Familie sein. Anna zeigen, dass ich besser bin als sie! Ein Tagebuch führen.“

„Daniel ist schon 20 Jahre alt (ich weiß, uralt) und lebt in Graz (ich weiß!). Der Jahres- und Wohnortunterschied ist recht groß.“

„Er ist gutaussehend, also für meine Bedürfnisse zumindest.“

„Sie zerrte mich ins Schlafzimmer. Ich muss ihnen was zeigen. Schauen sie mal …“

„Und tatsächlich hatte sie ihren BH unter dem Poloshirt auf der Rückseite angezogen. Ich sagte es ihr nicht.“

„Beim Flaschen drehen machte ich die Augen zu und spürte die weichen Lippen (auf dem Mund).“

„Oh Gott, morgen bekomme ich meine fixe Zahnspange. Wird er mich dann auch noch mögen?“

„Seit Donnerstag habe ich meine Regulierung.“

„Mama sagte: Ab 13 Jahren küssen. Ab 14 Jahren schmusen. Ab 16 Jahren über drüber schmusen. Ab 17 Jahren Sex. Ich weiß nicht, so früh? Sie selbst hat mit 17 Jahren mit Papa geschlafen.“

„Was ich dort für Aufrisse gemacht habe, schaffe ich in Wien in 3 Jahren nicht (Italienurlaub). Meistens waren es so Alte, 20 oder so!“

„Ich habe wieder mal mein Herz verloren, aber nur für ein paar Tage.“

„Jetzt höre ich bald auf, weil mir die Hände bald ab und die Augen zu fallen.“

„Und habe wieder mal prompt einen Aufriss gemacht. Danny, 15 Jahre, jetzt gebe ich mich schon mit Gleichaltrigen ab. Dabei wollte ich mir einen Älteren aufreissen.“

„Er ist so irrsinnig fesch. Naja, so auch wieder nicht. Er ist ein geiler Zahn.“

„Mit dem Bernhard bin ich jetzt schon 2 Monate zusammen (Rekord!).“

„Wenn du jemanden wirklich magst, in jemanden verknallt bist. Ist es echt hart, weil du nicht weißt, ob er es auch ist.“

„Anna und ich sind Seelenverwandte, das haben wir jetzt beschlossen.“

„Ich bin noch immer verknallt oder sogar verliebt in ihn?“

„Gedicht für Patrick G.: Du warst mein Feuerwerk, als ich dich küsste, ging die Sonne auf. Die Kälte zog in mein Herz ein und die Flammen wurden erdrückt.“

Weiterhin viele Feuerwerke im Herzen ;-))

Nächster Termin im TAG: 15.3.2020 (Special: Tagebücher von Anderen, Teilnehmer*innen werden noch gesucht …).
Danke an die Sponsoren: Paper Republic, Moduletto, Tiroler Edle, Holzbaum Verlag und TAG.

Bis dahin, nicht vergessen: „Es ist niemals zu spät zum Tagebuch schreiben.“

Fühlt euch gedrückt.

Herzlichst, 

*diana*

Nachbericht_4. Tagebuch Slam_MQ Wintererwachen_16.12.2019

„Ich habe Flöte gespielt, Mama Gitarre und Papa hat gesungen. Eine andere Aufteilung wäre besser gewesen.“ 

Liebes Tagebuch,

Ich komme gar nicht mehr noch, ein Tagebuch Slam jagt den Anderen und dann noch Weihnachtsfeiern … Ja eh, bald kann ich mich erholen. Aber ich muss dir noch von Montag berichten, weil so ein gelungener Tagebuch Slam im MQ beim Wintererwachen, Open-air, die Minustemperaturen sind uns erspart geblieben. Aber es wurde uns warm ums Herz, bei den tollen Teilnehmer*innen und ihren Tagebuch Einträge, kein Wunder. Danke an Anika, Lea, Constanze und David fürs gemeinsam frieren auf der Bühne und die vielen Lacher, die ihr dem unglaublich tollen Publikum beschert habt. Ich war „on fire“, kein Wunder, dass die Afterparty ausgeartet ist, aber das gehört sich so.

Es war wieder mal ein Battle zwischen Constanze und David, Jahrgang 1980 und 1993, Wienerin versus Oberösterreicher, 1. Eintrag war bei beiden mit 10 Jahren und ihr erstes Tagebuch haben beide von der Mama/Christkindl bekommen. Schlußendlich hat sich dann David als Sieger küren lassen, die Skilager- und Firmlager Geschichten sind einfach schwer zu toppen. Obwohl Constanze mit ihren Stiegenhaus- und Italienstories auch gut nachgelegt hatte. 

Snake ist der Sieger und wir haben uns trotzdem alle lieb ;-)) und den gelungenen Abend im MQ gefeiert. Danke an Nina, Vicky, Korbi, Nino, Mike und der Rest vom MQ Team für den schönen Abend.

Ein paar Zitate, um den Abend Revue passieren zu lassen:

„Ich habe es Frau Lehrerin erzählt. Ich glaube, Clemens wird es herausfinden.“

„Liebes Tagebuch, die letzten 2 Monate beschäftigt mich eine Frage: Was hat der Clemens nur gegen mich?“

„Scheiße, ich kriege bald meine Tage, mah total.“
„Ich habe ihr gesagt, dass die Welt vielleicht morgen wieder ganz anders aussieht.“

„Weihnachten ist vorbei und war ganz okay. Ich wiege jetzt 42,5 kg.“

„Opa hat gesagt, man muss nicht alles wissen. Stimmt. Er muss nur das Geld haben.“

„Wir fahren Skikurs und ich nehme dich mit. Wir fahren mit den Arschlöchern aus der 3A.“

„Zum Komischen: Der Michi graptscht mir immer so heimlich über den Arsch. Ich spiele jetzt einfach mit, ich kann es mir nicht leisten, noch einen Freund zu verlieren.“

„Wir haben unseren Pimmeln Namen gegeben, ich weiß, wir sind versaut, aber so sind Jungs eben.“

„Der Nikolaus (also die Mama) hat nur wenig gebracht.“

„Ich habe ein paar Käsknöpfle probiert und jetzt habe ich Blähungen. Buuuups, buuuups.“

„Der Mama bin ich heute ganz egal.“

„Gestern habe ich mir ein Bravo gekauft. Es geht zwar um Sex, aber trotzdem ganz interessant.“

„Er hat mir geschrieben: Ich steh auf dich, aber bitte seien wir noch Kollegen.“

„Ich könnte jetzt aufschreiben, wie ungerecht meine Eltern sind. Aber das würde zu lange dauern.“

„Italien, hier lässt es sich leben, ich habe haufenweise Jungs am Hals.“

„Ich habe übrigens einen Freund. Aber ich könnte jeden haben.“

„David freut sich wie ein Blinder, der wieder sehend wird, mich zu sehen.“

„Es passiert dann später, es war in einem anderen Stiegenhaus.“

„Ich bin 15 und immer noch nicht gefirmt. Jesus dreht sich bestimmt im Grab um, lol.“

„Wir können das Tagebuch an Jesus richten. Ich bin ja nicht deppat.“

„Da ich mich schon mehr traue, habe ich den Jungs zurück gewunken.“

„Ich hasse meine Mutter, ich wünsche sie in den Tod.“

Und ich liebe das Leben, mein Leben, den Tagebuch Slam und euch.

Lasst es euch gut gehen. Erholsame Feiertage und für 2020 nur das Beste.

Herzlichst, 

*diana*